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BBS Ammerland feiert 50-jähriges Bestehen in Rostrup (mit Filmbeitrag)

2019-05-14 08:02
von Oliver Plohnke
Presse, News
JUBILÄUM BBS Ammerland feiert 50-jähriges Bestehen in Rostrup

Zuverlässig in berufliche Zukunft

BBS Ammerland feiert 50-jähriges Bestehen in Rostrup

Nach dem Festakt öffneten sich Klassenräume und Werkstätten. Dabei bewiesen Schülerinnen und Schüler viel Kreativität. VON RUDI LANGE

ROSTRUP – Das vergangene Wochenende gehörte nicht nur der Eröffnung des Jubiläumsjahres „100 Jahre Bad“, auch am Sonntag stand ein runder Geburtstag an. Mit sehr großem organisatorischen Aufwand feierten die Berufsbildenden (BBS) Schulen Ammerland in Rostrup mit einem Tag der offenen Tür ihr 50-jähriges Bestehen.

Ein offener Gottesdienst unter Leitung von Angela Schiwinsky-Frerichs führte um 10 Uhr in den Tag ein, der mit einem offiziellen Festakt um 11 Uhr in der Aula fortgesetzt wurde, um dann bis 17 Uhr bei offenen Klassen- und Werkstatträumen den erfreulich zahlreichen Besuchern einen vielfältigen Ein- und Überblick über die Geschichte, Angebote und Möglichkeiten der BBS zu bieten.

Filmbeitrag

Schulleiterin Wilma Eberlei begrüßte zu Beginn mit einem gemeinsamen „Energizer- Spiel“ gruppenweise alle Gäste auf kreative Weise. Ganz besondere Aufmerksamkeit bekam Sandor Hajnal, Schulleiter der Gartenbau-Partnerschule in Budapest, der mit seiner Familie angereist war. Eberlei machte kein Hehl daraus, dass sie das Jubiläum vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte – wäre nicht ihr Stellvertreter, Johannes Robke, gewesen, der immer wieder auf dieses exponierte Datum hingewiesen hatte. So blieb es auch Robke vorbehalten, die Festrede vorzutragen. Er machte seine Gedanken am Leitspruch der Schule fest: „Lernende im Zentrum“.

JUBILÄUM BBS Ammerland feiert 50-jähriges Bestehen in Rostrup

Schulleiterin Wilma Eberlei begrüßte zu Beginn mit einem gemeinsamen „Energizer- Spiel“ gruppenweise alle Gäste auf kreative Weise. Ganz besondere Aufmerksamkeit bekam Sandor Hajnal, Schulleiter der Gartenbau-Partnerschule in Budapest, der mit seiner Familie angereist war. Eberlei machte kein Hehl daraus, dass sie das Jubiläum vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte – wäre nicht ihr Stellvertreter, Johannes Robke, gewesen, der immer wieder auf dieses exponierte Datum hingewiesen hatte. So blieb es auch Robke vorbehalten, die Festrede vorzutragen. Er machte seine Gedanken am Leitspruch der Schule fest: „Lernende im Zentrum“.

Erläutert wurde der Slogan durch die Unterbegriffe „zusammen, zuverlässig, zukunftsorientiert“. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine fachlich und persönliche Ausbildung für die Zukunft erleben

Genau wie vor 50 Jahren gelte auch heute noch, dass die Jugend vom Land nicht Stiefkind sein solle. Landrat Jörg Bensberg nahm den Roten Faden dankend auf und erläuterte die Bemühungen des Landkreises um die Ausstattung und Erweiterung der Schule. Etwa 50 Millionen Euro sind in den letzten zehn Jahren in den Komplex geflossen.

Die BBS ist eine riesige Erfolgsgeschichte. Die Schülerzahlen haben sich verdoppelt. Aktuell 3545 Schülerinnen und Schüler, 182 Klassen, 177 Kolleginnen und Kollegen, 31 Vollzeitschulformen und 37 Ausbildungsberufe im Dualen System geben einen ungefähren Überblick über die Dimensionen. Weiterhin gelte es, die Schülerinnen und Schüler da abzuholen, wo sie stehen und anschließend weiter zu entwickeln. Die Kompetenzen der jungen Menschen müssten in wirtschaftliche Stärke für die Region umgemünzt werden. Abschließend dankte Bensberg der Schule für die erfolgreiche fachliche und pädagogische Arbeit. Mit seinem letzten Wunsch, dem nach einer hundertprozentigen Lehrerversorgung für die Schule, konnte er sich vor Applaus kaum retten. Musikalisch untermalt wurde die Feierstunde vom Klarinettenensemble der Schule unter Leitung von Christiane Fiedler.

Beim folgenden Tag der offenen Tür überall auf dem BBS-Gelände wurde die Besucher fast erschlagen von der Fülle der Angebote, die die Schule unter einemDach vereint – und von der Kreativitiät der Schülerinnen und Schüler. Besonders die bunten jungen Damen vom Fachbereich Friseurtechnik stachen mit Mode und Frisuren aus fünf Jahrzehnten direkt ins Auge. Cedric Conrad (20) stellte einen 1.5 Tonnen schweren Einkammer-Smoker-Grill vor, der aus einem Pipeline-Rohr mit 1.20 Meter Durchmesser entstanden war und bei Kevin Henkensiefken sprühten die Funken, während er mit einem Plasmaschneider Ostermotive aus Stahlblech ausschnitt

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