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Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Informationen der Kraftfahrzeugmechatroniker/in


Berufsbeschreibung

Land- und Baumaschinentechniker/in warten und reparieren Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Motorgeräte aller Art, die in der Land- und Bauwirtschaft zum Einsatz gelangen. Sie arbeiten vorwiegend bei Herstellern land- und forstwirtschaftlicher Maschinen sowie von Baumaschinen. Darüber hinaus finden sich Einsatzmöglichkeiten in Betrieben, die entsprechende Maschinen verleihen, z.B. in der Reparaturwerkstatt eines landwirtschaftlichen Maschinenrings oder eines Lohnunternehmens.

Die Qualifikationsanforderungen in der Land- und Baumaschinentechnik umfassen mechanische, hydraulische und elektrotechnische Kenntnisse. Als Beispiel können hier autonom arbeitende Landmaschinen genannt werden, wo große Arbeitsgeräte (Mechanik) unter Einfluss von Sensoren (Elektrotechnik) weg- oder lastabhängig (Hydraulik) bewegt werden.

Die Berufsumbenennung des klassischen Land- und Baumaschinenmechanikers in den Land- und Baumaschinenmechatroniker ist seit 2014 wirksam.

Ausbildungsstruktur

Die Berufsausbildung findet im "Dualen System" statt. Das bedeutet, dass die praktische Ausbildung hauptsächlich in den Betrieben und die theoretische Ausbildung vorwiegend in der Berufsschule durchgeführt werden.

Für die Landmaschinenmechatroniker/innen findet die Beschulung in Teilzeit statt. Das bedeutet, die Auszubildenden besuchen die Berufsschule in der Grundstufe an zwei Tagen und in den Fachstufen an einem Tag pro Woche.

Für die Baumaschinenmechatroniker/innen findet die Beschulung im Block statt. Das bedeutet, die Auszubildenden besuchen die Berufsschule "blockweise" an mehreren aufeinanderfolgenden Wochen und sind anschließend wieder für mehrere Wochen im Betrieb.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre.

Lerninhalte

Die Lerninhalte werden nach dem Lernfeldkonzept unterrichtet. Dieses Konzept grenzt sich von der traditionellen Fächersystematik (z.B. Mathe, Technologie) ab. Durch die sogenannten Lernfelder (z.B. Inspektionen und Zusatzarbeiten durchführen) werden thematische Handlungsfelder des Berufs zusammenhängend betrachtet. Das bedeutet, dass in einem Lernfeld sowohl technologische (z.B. Ölwechsel) als auch mathematische (z.B. Kostenvoranschlag) und wirtschaftliche (z.B. zeitsparender Arbeitsplan) Aspekte eines berufsbezogenen Handlungsbereichs vereint werden und somit mehrere Fächer situationsbezogen kombiniert werden.

Abschlüsse

Folgende Abschlüsse sind zu erreichen:

  • Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss wird erworben, wenn der Berufsschulabschluss nachgewiesen wird.
  • Sekundarabschluss I – Realschulabschluss wird erworben, wenn der Berufsschulabschluss und eine erfolgreiche Berufsausbildung nachgewiesen werden.
  • Erweiterter Sekundarabschluss I wird erworben, wenn folgende Leistungen nachgewiesen werden:
    • erfolgreiche Berufsausbildung
    • im Fach Deutsch, in einer Fremdsprache und im berufsspezifischen Lernbereich jeweils mindestens „befriedigende“ Leistungen

Prüfung

Die gestreckte Gesellenprüfung bei der Handwerkskammer besteht aus 2 Teilen.

  • Teil 1: zum Ende des 2. Ausbildungsjahres (Wertung zu 30%)
  • Teil 2: am Ende der Berufsausbildung (Wertung 70%)

Ansprechpartner

Oberstudienrat Gerold Pleis

+49 4403 9798 238
+49 4403 9798 100


Weiterführende Informationen

Nachfolgend befinden sich verschiedene die Schulform betreffende Dateien (u.a.) in Form von PDFs und Links zu relevanten Webseiten.

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Weitere Informationen zum Beruf Land- und Baumaschinentechniker/in.


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